Pressemitteilungen
Freie Wähler Ochtrup
Pressemitteilung vom 04.08.2009
Langenhorst soll wieder Dorfcharakter bekommen
In Langenhorst soll bald mehr Ruhe einkehren. Der Lückenschluss der B 54 zwischen Steinfurt und Ochtrup steht kurz
vor der Fertigstellung. Das ist nach 25 Jahren mehr als überfällig. Die Langenhorster waren die Leidtragenden einer
verfehlten Straßenbauplanung. Eine Nachbetrachtung dieser Politik wäre müßig. „Jetzt ist es an der Zeit nach vorne
zu blicken.“ so Michael Reidegeld, FWO-Direktkandidat in Langehorst „Die Freien Wähler Ochtrup (FWO) wollen für
Langenhorst eine Straßenplanung im Sinne der Langenhorster Bürger voran treiben.“
Lagenhorst ist tief mit seiner Kirche St. Johannes Baptist verbunden. Ihre Geschichte lässt weit über 875 Jahre bis
in dass Frühmittelalter zurückblicken. Mit der Gründung der Kirche und des Jungfrauenklosters um 1178 besitzt Langenhorst
ein Juwel, das mitten im Herzen des Dorfes liegt.
Durch diesen historischen Ort führt die viel befahrene
Durchgangsstraße L 510. Bald könnte es mit dem hohen Verkehrsaufkommen vorbei sein, denn mit der Fertigstellung
der B 54 N wird der Durchgangsverkehr umgeleitet. Die FWO will mit den Langenhorstern so schnell wie möglich die
Planung für die Umgestaltung neu überarbeiten. Nach Auffassung der FWO sollte im Mittelpunkt dieser Planung der
Bereich um die St. Johannes Baptist Kirche stehen. Der historischen Kern soll für Langenhorst aufgewertet werden und
danach neue Möglichkeiten für unseren Tourismus eröffnen. Die Wirtschaftskraft des ganzen Ortes würde hiervon
profitieren und die Wohnqualität verbessert werden.
Eine Verengung der Landstraße ist dabei unerlässlich. Der Vorschlag den Bereich um die schöne Kirche mit einem
Dorfpflasterstein zu gestalten, ist mit der Kreisbehörde abzu-stimmen. Zusätzlich sollten aus dem Bereich
Tourismusförderung, Mittel bereitgestellt werden, die auf die historische Bedeutung des Dorfkerns hinweisen.
Im weiteren Verlauf könnte der alte Alleecharakter wieder entstehen. Durch Langenhorst über die L 510 zu fahren,
muss zu einem Erlebnis werden. Das in diesem Zusammenhang auch der „hässlichste Kreisverkehr im Kreis Steinfurt“
endlich einer Umgestaltung bedarf, ist ebenfalls eine zentrale Forderung der FWO.
Die Entscheidung der Kreisbehörde
einer Verkehrsberuhigung vor dem Kindergarten nicht zuzustimmen, akzeptiert die FWO nicht. Michael Reidegeld weiter:
“Eine Nachfrage dazu beim Kreis ergab, dass der Kindergarten kein Unfallschwerpunkt ist und somit eine Tempo – 30 Zone
nicht notwendig sei. Die Situation vor Ort könnte allerdings schnell dazu führen, doch dann ist es zu spät! Solange
will ich nicht warten. Der Kreis hat hier falsch entschieden. Ich werde mich daher weiterhin intensiv für eine
Tempo-30 Zone am Kindergarten einsetzten.“
Langenhorst soll in den nächsten Jahren endlich die Veränderung erleben
dürfen, die schon lange durch die Verantwortlichen hätte in Angriff genommen werden müssen. Die FWO will die
Langenhorster Bürger bei dieser Umgestaltung tatkräftig unterstützen. Die FWO wird die Langenhorster bei dieser
Umgestaltung tatkräftig unterstützen.