Pressemitteilungen
Freie Wähler Ochtrup
Pressemitteilung vom 28.08.2009
FWO führt erfolgreich Gespräche mit Breitbandbetreiber
Ochtrup. Die FWO hatte bereits darüber berichtet. Das Gewerbegebiet
Langenhorster Bahnhof hat erhebliche Probleme mit den Datenverbindungen.
Viele Unternehmen klagen über langsame Verbindungen. Das bedeutet für die
mittelständisches Unternehmen erheblich mehr Aufwand wenn es um
Datenverarbeitung und Kommunikation geht. Dieselbe Problematik ergibt sich
für die Ortschaften Langenhorst und Welbergen.
Alle Bemühungen im Vorfeld scheiterten an dem bisher einzigen kontaktierten
Anbieter, der Telekom, die sich nicht in der Lage sah, schnell und
kostenfrei zu reagieren. Die Freien Wähler haben jetzt auf eigene Faust
Anstrengungen unternommen und entsprechend Kontakt zu Breitbandbetreibern
aufgenommen. O2 war sofort bereit, die bestehenden Verbindungen und daraus
zur Verfügung stehende Möglichkeiten zu überprüfen.
Spezialisten des Unternehmens haben ihre eigenen Leitungen überprüft und
konnten jetzt für das Gewerbegebiet Langenhorster Bahnhof grünes Licht
geben. Bereits mit der bestehenden Infrastruktur des Providers ist es bei
Anwendung von Technologien wie z.B. Leitungsbündelung mögich, an
ausgewählten Standorten Geschwindigkeiten von bis zu 8MBit/s zu erreichen.
„Es entstehen hierdurch keine extra Bereitstellungskosten. Ja nach
Anforderung können wir kurzfristig, das heißt in den nächsten 4 Wochen, die
gewünschten Kapazitäten bereitstellen.“ , so Martin Schauder, zuständig für
Netzverbindungen bei O2.
Für den Bereich Langenhorst und Welbergen stellt sich das Problem etwas
schwieriger dar. Da es an entsprechenden Zuleitungen fehlt, kann die
Leistung nicht kurzfristig erhöht werden. Die Installation einer eigenen
Infrastruktur ist z.Zt. nicht wirtschaftlich.
Aber die technische Abteilung von O2 sicherte zu, andere Technologien
(Richtfunk, Glasfaser) zu prüfen, um auch diese Gebiete aus dem „DSL-Schlaf
zu wecken“.
„Die verschiedenen Lösungsvorschläge zur Versorgung der Industrie- und
Außengebiete (siehe auch Pressemitteilung der SPD) bedürfen nun einer
ausführlichen Prüfung um technische Machbarkeit, Kosten, Nutzen und dem
gegenüberstehende Anforderungen zu prüfen. Die Politik muss nun zusammen mit
ansässigen Unternehmen, Bürgern, Anbietern und Experten optimale, d.h. auch
wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen für die Verbesserung des Standorts
schaffen“, so Petra Schulte Mesum, die sich intensiv mit der Thematik
beschäftigt hat.
„Wir werden dieses Thema umgehend in den Rat einbringen.“ so Schulte Mesum
weiter.
Die FWO freut sich, dass es nun mehrere Vorschläge zur Lösung des Problems
gibt und aktuell Bewegung für die Unternehmen und Bürger in Welbergen und
Langenhorst gekommen ist.