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Pressemitteilungen

Freie Wähler Ochtrup

Pressemitteilung vom 14.08.2009

FWO begrüßt Idee des Kunstrasenplatzes

Die Freien Wähler Ochtrup begrüßen die Idee der CDU, am Ochtruper Schulzentrum einen Kunstrasenplatz für die Ochtruper Vereine errichten zu wollen.

In Ihrem Pressetext schrieb die CDU, dass man in der nächsten Legislaturperiode Finanzierungsmodelle prüfen möchte. Die Antwort der Realisierbarkeit bleibt man daher aus Sicht der Freien Wähler zunächst schuldig.

Da es sich die Freien Wähler in ihr Wahlprogramm geschrieben haben, die örtlichen Vereine aktiv beim Sponsoring zu beraten und auch zu unterstützen, liegt bereits eine Teillösung des Geldproblemes in der Schublade.

"Der gute Kontakt zu vielen Sportvereinen in ganz Deutschland hat mir schon vor einiger Zeit eine Möglichkeit gezeigt, wie es funktionieren könnte. So kann man bei vielen Clubs mittlerweile auf virtuellen Spielfeldern im Internet Pate für ein Teilstück des neuen Rasens werden. Die Preise können dann von recht niedrig ab 10 Euro pro Parzelle (für Privatpersonen) bis hin zu mehreren 100 Euro bei größeren Parzellen (für Firmen) angeboten werden. Der Pate hat dann die Möglichkeit seine Parzelle mit dem eigenen Namen, Firmenlogo oder ähnlichem versehen zu lassen. Natürlich erhalten dann die Käufer auch eine Spendenquittung und könnten den gezahlten Betrag so zumindest teilweise wieder steuerlich geltend machen.", so Ralph Gawlick von der FWO.

"Warum sollte dieses Konzept, was z.B. auch professionelle Clubs wie Gladbach (Fan-Steine) auch schon erfolgreich umgesetzt haben, nicht auch in Ochtrup funktionieren? Die Ochtruper Vereine haben alle treue und begeisterungsfähige Anhänger.", meint die zweite Vorsitzende Claudia Fremann.

Dass dieses Modell im Amateurbereich offensichtlich auch funktioniert, kann man im Netz am Beispiel des SSV Marienheide (http://www.kunstrasen.ssv-marienheide-online.de/) sehen. Der Verein hat laut eigenen Angaben so bis jetzt etwa 55.000 Euro eingenommen. Und dies ist nur ein Beispiel einer Erfolgsstory.

"Funktionieren kann das Ganze allerdings nur, wenn alle Seiten zusammenarbeiten. Die Vereine müssen sich auf Ihren Websites engagieren, das Projekt auch zu pflegen, die örtliche Presse müsste das Projekt in ihren Medien vorstellen und die Mitglieder, Bürger und ortsansässigen Firmen müssten das Projekt durch Spenden unterstützen.", fügt Ralph Gawlick von der FWO hinzu.

"In heutigen Zeiten der Geldknappheit ist die Zusammenarbeit aller erforderlich. Nur wenn wirklich alle an einem Strang ziehen, sind solche Großprojekte wie ein Kunstrasenplatz zu stemmen", heißt es weiter.

(Foto: Screenshot vom Projekt des SSV Marienheide)


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